Edit: 23. November 2015
Von: Hartmut Plicht

Kindergeld im Masterstudium

Kindergeld gibt es für Kinder in Ausbildung bis 25 Jahren. Egal ist, ob es sich um eine Erst- oder gar Drittausbildung handelt. Allerdings dürfen nach der Erstausbildung nicht mehr als 20 Stunden wöchentlich nebenher gearbeitet werden, ansonsten entfällt der Kindergeldanspruch.

In vielen Studienrichtungen gibt es eine Gliederung in Bachelor- mit nachfolgendem Masterstudium. Klar ist, dass bei vielen Studiengängen der Bachelorabschluss zwar ganz nett, aber keineswegs berufsqualifizierend ist! Beispielsweise gibt es im Lehramt ohne Master keine Zulassung zum Referendariat. Wenn dann im Masterstudium notgedrungen mehr als 20 Stunden gearbeitet werden musste, fiel das Kindergeld weg. Damit war dann regelmäßig auch die Beihilfe usw. betroffen.

Den Nachteilen dieser unsinnigen Teilung des Studium hat nunmehr der Bundesfinanzhof abgeholfen, indem er festgestellt hat, dass ein unmittelbar an den Bachelorabschluss anschließendes Masterstudium als einheitliche „Erstausbildung“ zu werten ist.

Kommentar schreiben


Die letzten 20 hinzugefügten Artikel

  1. Personalamt lehnt Alimentationsansprüche ab – wie geht es weiter?
  2. Fortgang der Eingruppierungsklagen
  3. Justizbedienstete sind „systemrelevant“ (Coronaimpfung)
  4. DJG-Mitglied unzureichend besoldet – Verwaltungsgericht legt Klage dem Bundesverfassungsgericht vor
  5. Transporttaschen für die Mobile Einsatztruppe
  6. Justiz: Was steht im Koalitionsvertrag?
  7. Hamburg hat gewählt….
  8. DJG bei Bundesjustizministerin
  9. Beihilfe –> Wichtige Änderungen
  10. DJG Ausfahrt vom 3. November 2019
  11. Entgelt- und Besoldungstabellen
  12. Gehaltsanpassung kommt zum Oktober
  13. Tarifrunde 2019 abgeschlossen??? Denkste!
  14. EuGH und Arbeitszeiterfassung
  15. Entgelttabellen 2019 + 2020 + 2021
  16. Tarifergebnis als Übersicht
  17. Tarifeinigung: 8 % Gesamtvolumen
  18. Warnstreik Montag, 25.02.2019 – DJG-Treff: 9.30 Uhr Davidswache/Reeperbahn
  19. DJG Warnstreik im NDR-Fernsehen
  20. Forderung 6 %, mindestens 200 Euro