Edit: 9. März 2022
Von: Justitia Systema-Curatoria

Ukrainekrieg beeinträchtigt Justiz – Fahrt- und Energiekosten für geringverdienende Justizbeschäftigte nicht bezahlbar

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der tägliche Weg zur Arbeit dürfte nicht nur mir Sorgen bereiten, wenn man an den Tankstellen vorbeifährt. Wenn die Politik will, dass der Rechtsstaat mit uns weiter funktioniert, müssen Steuerentlastungen auf die Energiekosten her, und zwar sofort!
Wir haben uns daher erlaubt, den Ersten Bürgermeister und unsere Zweite Bürgermeisterin gemeinsam anzuschreiben und für Tempo und Geschlossenheit bei der Umsetzung zu werben.

 Auf das angefügte Schreiben darf ich verweisen.

Trotz aller Ungewissheit:
Genießt die wohltuenden Sonnenstrahlen und bleibt optimistisch!

   Jörg Osowski
Landesvorsitzender
  DJG-Hamburg

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Edit: 15. November 2021
Von: Justitia Systema-Curatoria

AUFRUF zum WARNSTREIK

Wir rufen gemeinsam mit den Gewerkschaften des dbb zum WARNSTREIK auf

Dienstag, 16.11.2021
Uhrzeit:  10.45 Uhr Treffen vor dem Ziviljustizgebäude

Abmarschzeit: ca. 11.00 Uhr in Richtung Treffpunkt Glacischaussee / Millerntorplatz.
Mit den anderen Gewerkschaften geht es dann gemeinsam um 11.20 Uhr in Richtung Willy-Brandt-Straße / Domstr. (Höhe Personalamt) zur Abschlusskundgebung.

Ende der Veranstaltung: ca. 13.00 – 13.30 Uhr

Es geht in die letzte Runde, jetzt heißt es „Flagge zeigen“ !!!

Für Einzelheiten: Hier klicken

Bitte haltet das Hygienekonzept ein.

 

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Edit: 27. Oktober 2021
Von: Justitia Systema-Curatoria

Am 28. Oktober 2021 „Prozentlauf“

Protestaktion !!!

Wir protestieren am 28.10.2021 von 12 bis 14 Uhr
in Hamburg vor der Finanzbehörde am Gänsemarkt.

Die Kolleginnen und Kollegen der DJG sammeln sich
um 11.15 Uhr vor dem Ziviljustizgebäude
um gemeinsam zum Gänsemarkt zu ziehen.

Jetzt ist Schluss mit lustig. Unsere öffentlichen Arbeitgeber stellen unerfüllbare Forderungen auf, damit sie überhaupt verhandeln. Sie wollen Eingruppierungsmerkmale bzw. den „Arbeitsvorgang“ neu geregelt haben. Damit besteht die Gefahr (noch viel) geringerer Eingruppierungen. Inflationsrate und die teuren Lebensbedingungen in Hamburg sollen völlig außen vor bleiben.

Deshalb müssen wir jetzt für unsere Forderungen eintreten!

Also: Wer irgendwie kann (Streikfreigabe; Für Beamte Mittagspause, zwischendurch ausstempeln o.ä.), unbedingt – und sei es nur für kurze Zeit – zum Gänsemarkt kommen. Hier klicken zum genauen Ablauf

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Edit: 27. Oktober 2021
Von: Justitia Systema-Curatoria

DJG-Hamburg vor dem OLG – Minusrunde ohne uns !

Die DJG Hamburg hat sich am 26. Oktober im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen an dem bundesweiten Aktionstag der Justiz beteiligt und mit einer Delegation vor dem Oberlandesgericht (OLG) am Sievekingplatz darauf hingewiesen, dass die Justiz und insgesamt der Rechtsstaat ohne uns nicht funktioniert. Kurz und plakativ ist die Justiz „systemrelevant“. Oder wie soll man sich das Zusammenleben vorstellen, wenn Straftäter frei rumlaufen, Versicherungen nicht zügig auf Zahlung verklagt werden können oder die Zivilprozesse erst nach Jahren stattfinden. Klar, Erbscheine und Betreuerausweise braucht man auch. Und wenn es in der Familie schief läuft, muss das Gericht oftmals sehr schnell Regelungen treffen.

Besonders problematisch ist, dass sich viele Beschäftigte ein Leben in Hamburg schlichtweg nicht mehr leisten können und sich auch deshalb der dringend benötigte Nachwuchs für besser bezahlte Anstellungen außerhalb der Justiz entscheidet. Die Einzelheiten können hier nachgelesen werden.

(Alle Fotos: Nancy Männel c/o DJG-Hamburg)

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Edit: 20. Februar 2020
Von: Justitia Systema-Curatoria

Hamburg hat gewählt….

….nein, wir meinen nicht die Hamburger Bürgerschaft, sondern einen neuen Landesvorstand!

Am 12.2.2020 fand der Landesgewerkschaftstag der Deutschen Justiz-Gewerkschaft – Landesverband Hamburg -in einer besonderen Lokation, mitten im Schanzenviertel, im Schanzenkino 73 statt.

Nach der Begrüßung und dem Vorstandsbericht des alten und neuen Vorsitzenden Jörg Osowski ging es zunächst für die Mitglieder ins Foyer des Kinos, wo eine heiße Suppe und leckeres Fingerfood bereit stand.

Gut versorgt und gestärkt konnten die weiteren Tagungsordnungspunkte, wie Änderung der Satzung und Anhebung der Mitgliedsbeiträge zum 01.07.2020 ausführlich erörtert und sodann beschlossen werden.

Erfreulicherweise fiel der Bericht der Rechnungsprüfer sehr positiv aus, sodass der Vorstand einstimmig entlastet werden konnte.

Vor den Neuwahlen wurden unsere ausscheidenden Vorstandsmitglieder Angelika Hatje und Uwe Ströh mit großem Dank für ihre Vorstandsarbeit mit Blumen und Weinpräsenten verabschiedet. Auch unsere Vorstandsmitglieder Gabriele Schill und Kay Wollesen wollen wir an dieser Stelle mit großem Dank, für die in den letzten 4 Jahren geleistete Vorstandsarbeit, verabschieden. Sie konnten am Gewerkschaftstag leider nicht persönlich teilnehmen.

     

Reibungslos verliefen dann auch die Wahlen des neuen Vorstands.

Neben den alten und wieder gewählten Mitgliedern (Jörg Osowski Vorsitzender; Michaela Rieck stellv. Vorsitzende; Maike Jagemann Schriftführerin, Antje Krenzer Landesfrauenvertretung und dem Rechnungsprüfer Jörg Greve) wurden Nancy Männel und Ramazan Bas zu stellvertretenden Vorsitzenden, Michael Frehse zum Schatzmeister, Bert Laskowski, Ines Kunze, Schiwa Qalanawi, Gerit Frehse zu Beisitzern, Sabine Kühn zur Rechnungsprüferin und Regina Bartels zur stellvertretenden Rechnungsprüferin gewählt.


von links nach rechts: Schiwa Qalanawi, Hartmut Plicht, Ramazan Bas, Ines Kunze, Michaela Rieck, Antje Krentzer, Jörg Greve, Sabine Kühn, Gerit Frehse,Bert Laskowski, Michael Frehse, Jörg Osowski, Maike Jagemann

Allen Neu- und Wiedergewählten herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg bei der gewerkschaftlichen Verbandsarbeit!

Leider blieb der Posten der Landesjugendvertretung unbesetzt, da sich im Vorfeld keine Kandidaten für das unserer Meinung nach so wichtige Amt der Landesjugendvertretung finden ließen.

In den kommenden 4 Jahren wird für uns eines der Hauptaugenmerke darauf liegen, die Jugend für die Gewerkschaft und die gewerkschaftliche Arbeit zu gewinnen. Denn ohne die Jugend, unserem Nachwuchs, geht es in der Verbandsarbeit und gleichfalls bei Gerichten und Staatsanwaltschaften nicht!

Wir in der DJG, sowie die Justiz insgesamt brauchen junge, interessierte und motivierte „Mitstreiter/Mitarbeiter“!

Ein Letztes noch… auch unser langjähriges Vorstandsmitglied Hartmut Plicht, der getreu seinem Wunsch nach einer Verjüngung des Vorstandes nicht mehr zur Wahl antrat, aber dem Vorstand auf dessen Wunsch weiterhin als kooptiertes Mitglied mit Rat und Tat zur Seite stehen wird, gebührt an dieser Stelle nochmals unser ausdrücklicher Dank für seine Tätigkeiten in der DJG Hamburg!

Wir danken den anwesenden Mitgliedern für ihre Teilnahme und hoffen wieder auf eine rege Beteiligung beim nächsten Gewerkschaftstag in 4 Jahren!

Bis dahin, euer Landesverband!

(Zum PDF-Download dieses Berichtes) – Alle Fotos: DJG Hamburg

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