Edit: 12. Oktober 2018
Von: Hartmut Plicht

Mitglieder der DJG-Hamburg spenden für Kinder-Hospitz „Sternenbrücke“

Jörg Osowski (Landesvorsitzender DJG Hamburg), Christiane Schüddekopf (Vorstand Förderverein Sternenbrücke), Antje Stets (Landesdirektorin BB-Bank)

 

Die Mitglieder der DJG Hamburg hatten sich am 1. September 2018 zu einer Elbe- und Hafenrundfahrt getroffen. Neben gewerkschaftlichen Gesprächen konnte bei bestem Wetter auch die interessante Umgebung des Hamburger Hafens genossen werden. Bei allem Vergnüglichen sammelten die Teilnehmer der DJG Hamburg auf dieser Veranstaltung aber auch für die Betreuung unheilbar erkrankter Kinder, die aufgrund ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigung leider nur noch eine kurze Lebenserwartung haben.

Am Dienstag den 09. Oktober 2018 hat der DJG-Landesvorsitzende Jörg Osowski gemeinsam mit der unterstützenden BB-Bank, vertreten durch deren Landesdirektorin Antje Stets, den zusammengetragenen Gesamtbetrag in Höhe 620,00 € an das Kinder-Hospiz „Sternenbrücke“ überreicht.

In einem Gespräch erläuterte uns die Vorsitzende des Fördervereins Frau Schüddekopf die Aufgaben des Kinder-Hospiz, wobei uns da noch klarer wurde, welche großartige Arbeit durch das Hospitz geleistet wird. Unsere vorab getroffene Entscheidung, die Spende dem Kinder-Hospiz „Sternenbrücke“ zukommen zu lassen, wurde durch unseren Aufenthalt im Hospiz und die dort gesammelten Eindrücke beeindruckend bestätigt.

Das Kinder-Hospiz Sternenbrücke ermöglicht einen gemeinsamen Weg vom ersten Kontakt in der Krankheitsphase bis zur Pflege und Begleitung am Lebensende und steht den Familien auch darüber hinaus noch zur Seite. (Näheres: www.sternenbruecke.de)

Getreu dem Motto des Hospitz Sternenbrücke:

 

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Edit: 19. September 2018
Von: Hartmut Plicht

66 Jahre DJG Hamburg

Der Landesverband Hamburg wird 66 Jahr‘

66 Jahre DJG Landesverband Hamburg, das muss gefeiert werden…dachte sich der Vorstand des Landesverbands Hamburg und lud seine Mitglieder am Samstag den 01.09.2018 zum Feiern ein.

Bei schönstem Wetter ging es um 10.30 Uhr im Hamburger Hafen los. Die weiß/blaue Barkasse „Klein Erna“ erwartete die Mitglieder an der Überseebrücke am Baumwall. Geschmückt mit den Fahnen der DJG ging es pünktlich um 11.00 Uhr mit der großen Hafen- und Elbefahrt los.

 

 

Unser Vorsitzender Jörg Osowski begrüßte die Mitglieder und die Crew des Schiffes, welche uns angenehme und informative Stunden auf dem Wasser bescherten.

 

Auch unsere Ehrenvorsitzende und ehemalige Bundesvorsitzende Elke Koch konnten wir an Bord begrüßen.

 

Durch kurzfristige und auch krankheitsbedingte Absagen blieben einige Plätze frei, aber so konnten sich die mitfahrenden Teilnehmer ordentlich ausbreiten.

 

Nachdem uns das Crewmitglied Thomas ebenfalls mit netten Worten begrüßt hatte konnten wir uns mit belegten Brötchen und kalten wie warmen Getränken stärken und den tollen Erklärungen unseres Hafenführers Thomas zu den Besonderheiten der Speicherstadt, dem Containerterminal und dem neuen Wahrzeichen der „Elphi“ lauschen.

 

Mit Hilfe der DJG Hamburg nahestehenden Firmen, konnten wir eine schöne Tombola mit super Preisen organisieren. Die 450 Lose zum Preis von jeweils 1 Euro gingen reißend weg. Dies war angesichts des Hauptpreises von einem Einkaufsgutschein in Höhe von 50,– Euro beim Media Markt, gespendet von der BB-Bank und der Tatsache, dass der Verkaufserlös der Lose zu 100% dem Kinderhospiz Sternenbrücke zu Gute kommen sollte, auch kein Wunder. Während die weiteren Einkaufsgutscheine, gespendet von der BB-Bank und der AXA/DBV Generalvertretung Thomas Harms und dem Landesverband selbst, sowie die weiteren Sachpreise wie z.B. Schirme, Thermobecher, Zettelkästen und Power Banks ausgelost wurden, ging es in die Seitenarme der Elbe.

 

 

 

Hier ging es an Containerriesen

 

 

und Kreuzfahrtschiffen wie der AIDA Perla und der MSC Magnifica vorbei.

 

 

Bei solchem Anblick kann einem schon das Fernweh packen!

Für uns ging es nach einer 3 stündigen Fahrt jedoch leider zum Kai an die Überseebrücke zurück. Die Fahrt war sehr kurzweilig und leider viel zu schnell wieder vorbei. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und Sponsoren und freuen uns, dass für das Kinderhospiz Sternenbrücke aus dem Verkauf der Lose und Spenden der Mitfahrer 620,– Euro zusammen gekommen sind!

Diese Spende wird persönlich am 09. Oktober übergeben werden. Bericht und Fotos folgen..

Wir hoffen, Ihr hattet alle genauso viel Spaß wie wir vom Vorstand des Landesverbands Hamburg

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Edit: 2. Juli 2018
Von: Hartmut Plicht

GKV und „Pauschale Beihilfe“ für Beamte

Lange wurde über die Forderung von DJG und dbb hamburg nach Arbeitgeberzuschüssen für freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherte Beamte gestritten. Hintergrund war, dass den Beamten, im Gegensatz zu den angestellten Kolleginnen und Kollegen, kein hälftiger Arbeitgeberanteil gewährt wurde. Nunmehr besteht zum 1. August 2018 die Möglichkeit, einen solchen Zuschuss zu erhalten. Dies allerdings nur auf Antrag!

Gleichzeitig wurde, für DJG und dbb Hamburg nicht nachvollziehbar (siehe DJG-Artikel vom 20. Dezember 2017), die Möglichkeit einer pauschalen Beihilfe geschaffen. Unabhängig von diesen abweichenden Auffassungen, hat sich der Senat mit seinem Gesetzesvorhaben durchgesetzt, so dass ab dem 1. August 2018 verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten bestehen.

Worum handelt es sich bei der „Pauschalen Beihilfe“?

Einen guten Überblick zur „Pauschalen Beihilfe“ könnt ihr im Personalportal bekommen.
(Alle links sind nur über das Intranet der Dienststellencomputer erreichbar!)

Alle Einzelheiten finden sich hier. (15 Seiten)

Letztendlich gibt es keine Leistung ohne einen entsprechenden Antrag. Hier geht´s zum Antragsformular.

Bitte beachten:

  • Für langjährige Beamte besteht in der Regel keine Möglichkeit, in die gesetzliche Krankenversicherung zu wechseln.
  • Ein Hin- und Herwechseln zwischen der „Pauschalen Beihilfe“ und der „individuellen“ Beihilfe ist nicht möglich. Aufwendungen für Leistungen, die gegebenenfalls über dem Leistungsniveau der GKV liegen, können damit auch nicht mehr als individuelle Beilhilfe geltend gemacht werden.

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Edit: 14. Juni 2018
Von: Hartmut Plicht

Streikverbot für Beamte bleibt

Die Rechtsauffassung von DJG und dbb wurde durch Urteil (66 Seiten ohne Leitsätze) des Bundesverfassungsgerichts vom 12. Juni 2018 bestätigt. Zwar wäre es manchmal für die Durchsetzung unserer berechtigten Forderungen hilfreich, wenn nicht nur unsere Tarifbeschäftigten streiken dürften, sondern auch unsere beamteten Gewerkschaftsmitglieder. Allerdings steht einem solchen Ansinnen unser Grundgesetz und die Funktionsfähigkeit des Staates entgegen.

Ein Streikrecht, und sei es nur für bestimmte Beamtengruppen, würde eine Kettenreaktion in Bezug auf die Ausgestaltung des Beamtenverhältnisses auslösen und wesentliche Grundsätze und damit zusammenhängende Institute in Mitleidenschaft ziehen. Folgerichtig bezeichnete das Bundesverfassungsgericht das Streikverbot des Art. 33 Abs. 5 GG insoweit als eigenständiges, systemnotwendiges und damit fundamentales Strukturprinzip des Berufsbeamtentums. Nach der Argumentation des Bundesverfassungsgerichts ist das beamtenrechtliche Streikverbot eng verknüpft mit den verfassungsrechtlichen Fundamenten des Berufsbeamtentums in Deutschland, namentlich der beamtenrechtlichen Treuepflicht und dem Alimentationsprinzip.
(Zur ausführlichen Darstellung)

In klaren Worten würde eine Änderung bedeuten, dass Besoldung und Fürsorgepflicht des Staates insgesamt in Frage gestellt werden würden. Letztlich wäre das für die gesamte Bevölkerung (den Staat) nicht hinnehmbar. Für die DJG ist jedenfalls nicht vorstellbar, dass die Feuerwehr ein Haus brennen und die Familien obdachlos werden lässt, weil gerade Streik ist. Ähnlich sehen wir das für die Justiz. Es kann nicht sein, dass ein Rechtssuchender bzw. ein Opfer endlos auf sein Recht warten muss oder ein Gewaltkrimineller freigelassen werden muss, weil der Staat seinen Pflichten nicht nachkommt und an Ausbildung und Justizpersonal spart.

 

 

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Edit: 4. Mai 2018
Von: Justitia Systema-Curatoria

Guter Anfang – aber Personalnot in allen Justizbereichen nach wie vor groß !!

In Hamburg wird die Überlastung in der Justiz schon seit mehreren Jahren deutlich. Lange Verfahrenszeiten sowie steigende Zahlen in Strafverfahren mit vermehrter Untersuchungshaft Anordnung führen zu großen Engpässen und hohen Belastungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die unaufhörlich ansteigenden Eingangszahlen bei der Staatsanwaltschaft lassen eine weitere Verschärfung erwarten. Dies hat mittlerweile auch die Justizbehörde (entspricht den Justizministerien der Flächenländer) erkannt und Maßnahmen ergriffen, um dieser Belastung Herr zu werden. Es wurde sich durchgerungen, weitere Stellen zu schaffen um die steigende Belastung abzufedern.   -> weiterlesen…

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